Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Allgemeines

Selbstverständlich! Der deutsche Bundestag hat am 23. Februar das Cannabisgesetz (CanG) verabschiedet, in dessen Rahmen wir uns bewegen. An dieser Stelle sei gesagt: Wenn du einen Verein suchst, der Gesetze und Regeln nicht so eng sieht, musst du weiter suchen. Wir sind das nicht! Wir sehen die kontrollierte Legalisierung von Cannabis als riesengroße Chance und werden alles dafür tun, dass das Modellprojekt ein Erfolg wird.

Eine komplette Liste findest du auf [Mitglied werden].

Hier in aller Kürze – du musst:

Das neu erlassene Cannabisgesetz (CanG) erlaubt zwar Personen ab 18 Jahren Mitglied in einem Anbauverein zu werden, wir haben uns jedoch in der ersten Mitgliederversammlung dagegen entschieden, junge Erwachsene aufzunehmen. Dies hat vielerlei Gründe: Zum einen ist das Durchschnittsalter unserer Mitglieder eh etwas höher, zum zweiten haben wir das Ziel, das beste Cannabis anzubauen. Mitgliedern unter 21 Jahren dürften wir nur Cannabis mit einem THC-Gehalt von unter 10% abgeben, welches wir aber nicht planen anzubauen. Und letztendlich sind wir uns auch einig, dass der Konsum von Cannabis, genau wie Alkohol und Tabak, in den letzten Schuljahren bzw. während Ausbildung oder Studium häufig nicht zuträglich und verantwortungsvoll ist.

Das ist eins der schwierigsten Probleme, die es bei unserer Vereinsgründung zu lösen galt. Wir haben zwar Anbauräume in Brandenburg und im äußeren Bereich von Berlin, jedoch sind diese nicht gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Wir planen mehrere Abholmöglichkeiten, über die wir unsere Mitglieder noch gezielt informieren.

Graefekiez

Abholung nach Online-Terminbuchung jeden Tag.

Neuruppin

Abholung nach Online-Termin-buchung an ein- bis zwei Abenden pro Woche

Fridenau (Stegliz)

In Planung

Anbau

Schaue bitte auf der [Mitglied-Werden] Seite für aktuelle Informationen zu unseren Strains.

Wir haben spezielle Sorten, die an 30% THC herankommen als auch Sorten, die euch nicht komplett ausknocken und eher für den alltäglichen Konsum geeignet sind. Mehr zu den Sorten erfährst du auf [Mitglied Werden].

Natürlich sind alle unsere Sorten im Labor auf CBD und THC Werte geprüft und mit einem Etikett versehen! Du weißt also immer genau, was du konsumierst.

Wir bauen ausschließlich indoor unter LED-Lampen an. Den Strom ist zu 100% grün; Nachts aus dem Stromnetz, tagsüber aus den eigenen Solarkollektoren auf dem Dach.

Wir benutzen ein sogenanntes Flood-and-Drain-System mit rezirkulierendem Wasser.

Unser Dünger ist komplett “BIO”. Pestizide setzen wir nicht ein.

Unsere Pflanzen werden kurz vor der Ernte ordentlich “geflushed” für einen optimalen Geschmack!

Der Anbau wird, um die Qualität gleichbleibend hochhalten zu können, von einigen wenigen Vereinsmitgliedern geleitet. Diese haben teilweise über 15 Jahre Erfahrung im Anbau von Cannabis.

Das Cannabisgesetz (CanG) sieht in § 17 jedoch eine Mitwirkpflicht vor, der wir selbstverständlich Genüge tun:

(2)Die Mitglieder der Anbauvereinigung haben beim gemeinschaftlichen Eigenanbauvon Cannabis aktiv mitzuwirken. Eine aktive Mitwirkung ist insbesondere gegeben, wenn Mitglieder der Anbauvereinigung beim gemeinschaftlichen Eigenanbau und bei unmittelbar mit dem gemeinschaftlichen Eigenanbau verbundenen Tätigkeiten eigenhändig mitwirken.

Du kannst, abhängig von deiner Mitgliedschaft, jeden Monat ein Maximum von 50 Gramm Cannabis bekommen.

Zum jetzigen Zeitpunkt planen wir nicht, Stecklinge oder Samen an unsere Mitglieder auszugeben.

Ja, wir haben mehrere Gewerberäume in Berlin und Brandenburg gemietet und zum Zweck des Cannabis-Anbaus vereinsintern um/ausgebaut, die alle gesetzlichen Bestimmungen übertreffen.

Kosten & Gebühren

Die Basis-Mitgliedschaft kostet 20 € pro Monat. Darüber hinaus gibt es auch größere Mitgliedschaften (Siehe Beitragsordnung).

Ja, der Mitgliedsbetrag für die Basis-Mitgliedschaft fällt jeden Monat an. Wenn du mal einen Monat deinen Anteil an der Ernte nicht abholst, so macht das nichts. Dein gezahlter Mitgliedsbetrag verfällt nicht! Wenn du das nächste Mal einen Teil deiner Ernte abholst, so bekommst du auch deine Ernte für die vorher nicht abgeholte Zeit ausgehändigt (unter Einhaltung der gesetzlichen Limits).

Da wir auf 500 Mitglieder beschränkt sind, können wir deine Mitgliedschaft nicht pausieren.

WICHTIG: Solltest du dich länger nicht um deine Mitgliedschaft kümmern können, so vereinbare bitte eine Vorauszahlung der Beiträge, da es sonst sein kann, dass du bei Rückstand deiner Beiträge aus dem Verein ausgeschlossen wirst.

Selbstverständlich! Nach Ablauf der ersten drei Monate, die du bei Bewerbung auf eine Mitgliedschaft im voraus bezahlt hast, kannst du jeden Monat neu entscheiden, welches Mitgliedslevel du haben möchtest – ganz ohne versteckte Kosten.

Du bekommst einen Anteil an der Ernte – je nach Mitgliedslevel (z.B. 2g, 5g, 10g, 25g, 50g). Dieser ist konsumfertig getrocknet und luftdicht verpackt. Zusätzlich bekommst du bei jeder Abholung einen Beipackzettel mit wichtigen Konsum-Informationen und Hinweisen. Auch hast du Zugriff auf unser Suchtpräventions-Portal sowie einen Suchtpräventionsbeauftragten, mit dem du jederzeit sprechen kannst.

Da wir auf 500 Mitglieder beschränkt sind, ist dies leider nicht möglich. Du kannst aber deine Mitgliedschaft ganz einfach per E-Mail oder Formular kündigen. 

Sollten wir noch Plätze freihaben, so kannst du jederzeit erneut Mitglied werden.

Alternativ kannst du deinen Mitgliedsbeitrag weiter zahlen, um deinen Platz nicht zu verlieren und deinen Ernte-Anteil erst abholen, wenn es dir zeitlich passt. Bereits gezahlte Mitgliedsgebühren gehen nie verloren (außer bei ausschluss aus dem Verein).

Nein! Nie! Wir glauben nicht an Vertragslaufzeiten.
Bei uns gibt es keine Laufzeiten oder Kündigungsfristen. Wenn du deinen Platz für ein anderes Neumitglied freigeben willst, kannst du das jederzeit tun (nach der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestmitgliedsdauer von drei Monaten).

Vereinsorganisation

Die Vereinsorganisation wird durch die Satzung geregelt. Der Vorstand leitet den Verein, koordiniert seine Aktivitäten und tritt Aufgaben an einzelne Mitglieder ab.

Ja! Das Cannabisgesetz (CanG) sieht in § 17 eine Mitwirkpflicht vor, der wir selbstverständlich Genüge tun. Wir bieten dir verschiedenste Möglichkeiten, dich an den Zielen des Vereins zu beteiligen.

Aber auch wenn du mal wenig Zeit haben solltest, ist das kein Problem! Wir haben keine Stundenzettel und genug Anbauexperten, um eine fortlaufende Ernte jeden Monat sicherzustellen.

Die aktuelle Mitgliederzahl ist auf der Startseite zu finden.

Sicherheit und Datenschutz

Neben phänomenaler Cannabisqualität ist Datenschutz das, was uns am meisten von anderen Anbauvereinen unterscheidet. Ließ hier, warum:

Nein! Wir wissen, dass Cannabis noch ein hochsensibles Thema in der Gesellschaft ist. Wir veröffentlichen deinen Namen nirgends, melden ihn an keine Behörde (außer anonymisiert) und geben ihn auch nicht an andere Mitglieder weiter.

Im Vereinsrecht gibt es normalerweise eine Möglichkeit (ein Loophole), dass ein einzelnes Mitglied den Vorstand zwingen kann, ihm die Kontaktdaten der anderen Mitglieder zu geben. Diese Möglichkeit haben wir durch geschickte Formulierungen in der Satzung aber weitgehend verbaut. Das Einzige, wozu wir gezwungen werden können es weiterzugeben, ist eure Mitgliedsnummer und eure E-Mail-Adresse. Und da selbst die E-Mail-Adresse für unser Dafürhalten noch zu viel ist, haben wir ein System gebaut, das eure E-Mail-Adresse auch vollkommen anonymisiert (“E-Mail Proxy Weiterleitung“).

Wir haben Ärzte, Polizisten und sowohl einen Staatsanwalt als auch einen Richter in unseren Reihen; und wir können mit voller Überzeugung sagen: Niemand wird an ihre Namen kommen, wenn sie sie nicht selbst weitergeben!

Nein! Nur weil du Mitglied in unserem Anbauverein bist, werden deine persönlichen Daten keiner Behörde geschickt.

Wir übermitteln lediglich die gesetzlichen Pflichtangaben zu statistischen Zwecken, anonymisiert, einmal pro Jahr.

Das Cannabisgesetz (GanG) sieht Folgendes vor:

§ 26 Absatz 7 Satz 2:
(2) [...] Anbauvereinigungen haben der zuständigen Behörde zum Zweck der Evaluation nach § 43 die Angaben nach Absatz 1 anonymisiert bis zum 31. Januar eines jeden Kalenderjahres elektronisch zu übermitteln, wobei anstelle vollständiger Geburtsdaten lediglich Geburtsjahre zu übermitteln sind.
Wir haben uns viele Abende zusammengesetzt und einen durchdachten “Daten-Handling-Plan” ausgearbeitet.  
 
  1. Nur der Vorstand hat Mitgliederdaten
    Dadurch, dass nur eine einzige Person Zugriff auf die persönlichen Daten der Mitglieder hat, wird das Risiko der Veruntreuung oder “Schlampigkeit” erheblich reduziert. Wann immer die Mitgliedsdaten an ein Mitglied weitergegeben werden (z.B. für Abholung/Ausgabe von Cannabis), werden die weitergegebenen Daten auf die Mitgliedsnummer reduziert.
  2.  
  3. Mitgliederdaten existieren nur an einem Ort. Digital und verschlüsselt.
    Dadurch können keine ausgedruckten Listen abhandenkommen, nichts abfotografiert werden, nichts verschlampt werden.
  4.  
  5. Die Kommunikation mit den Mitgliedern muss immer bestmöglich verschlüsselt sein.
    Das sollte sich eigentlich von selbst verstehen. Wir benutzen nur sichere Kanäle zur Kommunikation.
  6.  
  7. Datensparsamkeit
    Ebenfalls recht selbsterklärend. Es werden nur Daten gespeichert, die auch benötigt werden. Sobald Chat-Protokolle oder alte E-Mails keinen Zweck mehr erfüllen, sollten sie regelmäßig gelöscht werden.
  8.  
  • Der komplette Datensatz eurer Mitgliedsdaten existiert nur auf einem Laptop, der verschlüsselt und nicht mit dem Internet verbunden ist. Hier werden (nach Aufnahme) eure Daten per Hand eingetragen.
  • Das komplette E-Mail System des Vereins (incl. Passwortmanager, VPN, File Storage, Kalender) ist von Proton gehostet, einem Anbieter aus der Schweiz (“In der Schweiz wird Cannabis ab 2022 legal verkauft“), der in der IT-Szene ein sehr hohes Ansehen genießt.
  • Alle Geräte/Accounts, die mit euren Daten irgendwie in Berührung kommen, dürfen in keine öffentlichen WLANs, müssen ein mind. 25-stelliges Passwort haben und müssen mit einer Form von 2-Faktor-Authentifikation geschützt sein.
  • Der Verein/Vorstand hat ein eigenes Vereinshandy. Jegliche Kommunikation läuft nicht über Privatgeräte, sondern über gut abgesicherte, dedizierte Geräte, die ausschließlich zu Vereinszwecken genutzt werden.
Fragen für Mitglieder

Bezahlung

Ja, das ist uns sogar am liebsten. Wir wollen die Abgabe von Cannabis aus der ‘Schmuddelecke’ holen und die Bezahlung mit Karte, wie in einem schicken Kreuzberger Kaffee ist der erste Schritt.

Bitte beachte unbedingt:

  • Wir akzeptieren ausschließlich Kartenzahlungen von unseren Mitgliedern selbst. Du kannst also nicht mit der Karte deines Partners oder Familienangehörigen zahlen. Auch nicht, wenn er oder sie anwesend sind.
  • Wir überprüfen bei jeder Zahlung, ob der Name auf der Karte mit deinem Ausweisdokument übereinstimmt.

Auf deinem Kontoauszug taucht die Zahlung wie folgt auf:

<Name des Zahlungsanbieters> Vereinsname e.V. Mitgliedsbeitrag

Einen Verweis auf Cannabis gibt es nicht!

Ja, aber nur wenn es bei dir nicht anders geht – und nur passend, da wir kein Wechselgeld bereithalten!

Wir wollen mit dem Verein, als Pilotprojekt einer weitergehenden Legalisierung, die Abgabe von Cannabis aus dem Schatten holen. Als einen wichtigen Schritt sehen wir, dass man sein Cannabis auch mit EC oder Kreditkarte bezahlen kann.

Abholung

Alles zur Abholung deines Anteils an der Ernte:

Auf deinem Kontoauszug taucht die Zahlung wie folgt auf:

<Name des Zahlungsanbieters> Vereinsname e.V. Mitgliedsbeitrag

Einen Verweis auf Cannabis gibt es nicht!

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